Fliesenboden – warum Fliesen nicht gleich Fliesen sind

Der gute, alte Fliesenboden – ein moderner Evergreen

Die gute, alte Fliese – wer kennt sie nicht? Auf Grund ihrer pflegeleichten und langlebigen Eigenschaften hat sich die Fliese über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg als optimale Boden- und Wandverkleidung funktionaler Räume bewährt. Fliesenboden ist zu einem echten Evergreen unter den Bodenbelägen geworden und heute kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Vielmehr ist sogar gegenteiliges der Fall: die Fliese findet immer häufiger auch abseits von Küche und Bad Einzug in den privaten Wohnraum. Unlängst wird sie beispielsweise in Wohnzimmern, Essbereichen oder Schlafräumen verlegt, man steht auf Fliese!
Ein sich verändernde Anwendungsbereich der Fliese geht einher mit einem deutlich wachsenden Angebot. Der klassischen Keramikfliese steht heute eine enorme Produktvielfalt entgegen. Die Beschaffenheit des Materials ist hierbei genauso vielfältig geworden wie seine Eigenschaften.

Fliesenboden
©Fotolia

Mit diesem Blog-Post möchten wir Euch deswegen einen Überblick zum Thema Bodenfliesen geben. Im Fokus stehen hierbei Fragen wie:

  • Welche wesentlichen Unterschiede gibt es von Fliese zu Fliese?
  • Welche Bodenfliese ist die richtige für welche Verwendung?
  • Wie pflege ich meinen Fliesenboden richtig?

Fliesenboden – warum Fliesen nicht gleich Fliesen sind

Seit ihren Ursprüngen ist die Fliese ein aus Ton gebrannter Baustoff. Schon vor tausenden von Jahren machten sich etwa die Ägypter, Perser und Römer diesen zur Nutze. Bis heute hat sich an der Zusammensetzung des Inhalts auch kaum etwas geändert: noch immer wird die Fliese aus keramischem Material und unter Zugabe mineralische Zusätze gebrannt und ist seither ein langlebiges und robustes Produkt.

Die wesentlichen Unterschiede, die sich heute zwischen verschiedenen Fliesen-Typen ausmachen lassen, haben ihren Ursprung entweder in der Art und Weise der Herstellung, oder resultieren aus der anschließenden Verarbeitung (und Veredelung) der Keramik. Im Zuge der Herstellung können Variationen zum einen bereits durch die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, vor allem aber durch den Herstellungsprozess an sich geschaffen werden. Der im Prozess der Fliesen-Herstellung gebrannte “Scherben”, die keramische Grundlage der Fliese also, verändert sich nämlich je nach Art seiner Verarbeitung. Relevanteste Größe hierbei ist die Temperatur, bei der der Scherben gebrannt wird. Aber auch Verfahren, beispielsweise das bereits vor dem Brennen vollzogene Verpressen der Rohstoffe, wirken sich maßgebend auf die resultierenden Eigenschaften der Fliese aus.

Grundsätzlich unterscheiden sich fertige Fliesen in den Merkmalen:

  • Wasseraufnahmefähigkeit
  • Rutschhemmung
  • Abriebgruppe
  • Keramik-Art (u.a.: Steingut, Steinzeug, Feinsteinzeug, Naturstein)
  • Veredelung (z.Bsp.: un-/glasiert)

Die Materialeigenschaften bestimmen die Verwendung der Fliese

Je nach geplanter Verwendung sind die oben stehenden Merkmale gute Anhaltspunkte um die passende Fliese für Dich auszuwählen. Die Wasseraufnahmefähigkeit ist beispielsweise relevanter Faktor, um Fliesen für den Außenbereich auszuwählen. Je geringer die Fähigkeit der Fliese zur Wasseraufnahme, desto besser ihre Eignung für den Einsatz im Außenbereich. Besonders geeignet hierfür ist beispielsweise die Feinsteinzeugfliese.

Ein Nachteil von Fliesen im Vergleich zu Teppich oder Laminat ist, dass dieser Boden ein recht “lauter” Bodenbelag ist. Werden Stühle gerückt oder Tische verschoben kratzen die Möbelstücke hörbar über die Fliesen. Die hierbei entstehenden Geräusche können schon recht unangenehm sein. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Kunden sich nach passenden Möbelgleitern für ihren Fliesenboden erkundigen.

Jede Fliese will gepflegt werden!

Doch nicht nur aufgrund der Lärm-Minderung empfiehlt es sich, Mobiliar auf Fliesenboden mit Gleitern auszustatten. Möbelgleiter haben zudem eine schonende und langfristig gesehen auch pflegende Funktion.

PTFE-Möbelgleiter

Filzgleiter

Quarzcolorboden, der Steinteppich für Innen und Außen

Unter Natursteinböden tut sich der Steinteppich besonders durch seine hohe Abriebfestigkeit und seine enorme Strapazierfähigkeit hervor. Dank dieser positiven Eigenschaften wird der natürliche Bodenbelag unlängst in zahlreichen gewerblichen und öffentlichen Bereichen eingesetzt.
Bestimmt hast auch Du ihn schon des Öfteren gesehen oder bist sogar schon auf einem Quarzcolorboden gelaufen. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, denn mittlerweile findet Quarzcolor, auch Steinteppich genannt, mit seinen abgerundeten Marmorkieseln immer häufiger den Weg auch in heimische Gefilde.

In diesem Post möchten wir deshalb über verschiedene Aspekte zum Bodenbelag Quarzcolor informieren.

Steinteppich, Quarzcolorboden
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Was ist ein Quarzcolorboden?

Quarzcolor ist ein natürlicher Bodenbelag, der aus eingefärbten Naturquarzen in verschieden großen Körnungen besteht. Die Färbung erfolgt durch Zugabe verschiedener Farbpigmente und Harze. Da die genaue Zusammensetzung hierbei von Hersteller zu Hersteller individuell variieren kann, ist bei der Produktion von Quarzcolor eine extreme Farb- und Designvielfalt möglich – ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität des Bodenbelages bei Endkunden, denn auch das Einlassen von Logos und anderen kleinen Design-Spielereien in den Fußboden wird so möglich. Aber auch weitere Eigenschaften, die der Steinteppich mit sich bringt, machen ihn für Verbraucher sehr interessant. Quarzcolorboden zeichnet sich beispielsweise zusätzlich durch Attribute wie Rutschfestigkeit und Strapazierfähigkeit aus. Seine offenporige Oberfläche wirkt darüber hinaus schallschluckend und verhindert eine übermäßige Aufwirbelung von Staub. Letzteres überzeugt nicht nur Allergiker.

Wo eignet sich der Steinteppich als Bodenbelag?

Aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit, kann der Boden vielfältig eingesetzt werden. Im Außenbereich eignet er sich etwa als Boden auf Terrasse und Balkon oder als Wandverkleidung. Genauso kann er aber auch im Innenbereich und in den meisten Wohnräumen verlegt werden. Seine rutschhemmende Oberfläche prädestiniert ihn beispielsweise vorzüglich als Substanz für Treppen/-häuser, die hohe Strapazierfähigkeit wiederum macht ihn als Bodenbelag für Eingangsbereiche oder Räume mit starker Durchgangsfrequenz und Bodenutzung interessant.
Der Vorgang des Verlegens von Quarzcolorboden verläuft hierbei fugenlos und ähnelt dem Vorgang des Verlegens von Estrich. Quarzcolorboden kann auf die meisten vorhandenen Untergründen verlegt werden, auch das Verlegen bei einer vorhandenen Fußbodenheizung ist kein Problem.

Wie pflege ich meinen Quarzcolorboden richtig?

Die Oberfläche von Quarzcolorböden ist keineswegs glatt. Je nach Grad der Körnung der verwendeten Quarze ergibt sich eine mehr oder weniger deutliche, in jedem Fall aber spürbar strukturierte Oberfläche. Diese ist genauso robust wie hart und bedarf an sich keiner besonderen oder aufwändigen Pflege. Die einfache Bodenreinigung kann durch trockenes oder nasses Absaugen innen, oder dem Abspritzen mittels Hochdruckreiniger außen erfolgen.
Das nasse Wischen des Bodens ist mit wenig Wasser (Achtung: der Bodenbelag ist wasserdurchlässig!) nach vorherigem Absaugen und unter Verwendung von neutralen Reinigungsmitteln unproblematisch. Ein einfaches Fegen ist aufgrund der Offenporigkeit nicht zu empfehlen – Schmutz würde sich hier hauptsächlich in den Poren festsetzen.

Welcher Möbelgleiter ist der Richtige?

Aufgrund der Härte und Robustheit von Quarzcolorböden empfiehlt es sich, auf ihm befindliche Möbel mit Gleitern auszustatten. Dies hat weniger den Schutz des kaum durch Möbel-Rücken verwüstbaren Bodens zum Zweck, es dient vielmehr der Hege des Mobiliars, das auf ihm steht und verrückt wird.
Für den Einsatz auf Steinteppichen empfehlen wir generell Kunststoff-Gleiter.
Unsere PTFE-Möbelgleiter nutzen sich auf diesem speziellen Boden gegebenenfalls schneller ab, als Gleiter aus anderen Kunststoffen (POM/PVC/ …; eine regelmäßige Kontrolle der Gleitschicht empfiehlt sich generell und ist unabhängig von Bodenbelag und Gleit-Typ), Teflongleiter bringen jedoch einen entscheidenden Vorteil mit sich:
Mit unseren Teflongleitern zum Schrauben oder Nageln schützt du nämlich nicht nur deine Möbel, sie wirken zudem geräuschdämpfend – vor allem im Vergleich zur Geräuschkulisse, die beim Verrücken mit Gleitern aus anderen Kunststoffen entsteht.

Die Wahl des richtigen Möbelgleiters auf Steinteppichen ist und bleibt sehr individuell und muss von Fall zu Fall entschieden werden. Für Fragen und Auskünfte speziell in Deinem Fall stehen wir natürlich jederzeit in der Kommentar-Funktion oder telefonisch unter +49 201-50979910 zur Verfügung, also zögere nicht damit, uns anzusprechen!

Dein GleitGut-Team

 

Das Angebot an Natursteinböden wächst kontinuierlich.

Damit Du dennoch den Überblick behälst und die jeweiligen Eigenschaften und Eigenheiten der verschiedensten Bodenbeläge nicht aus dem Blick verlierst, möchten wir von GleitGut Dir mit unserem Blog ein Informationsangebot rund ums Thema Bodenbelag bieten.

Für Dich ist ein spezieller Bodenbelag von Interesse, über den wir noch keinen Post veröffentlicht haben?
Bitte zögere nicht, uns in den Kommentaren darauf hinzuweisen. Wir versuchen stetig unseren Blog mit Einträgen zu weiteren exemplarischen Bodenbelägen für Dich zu bereichern!

Feinsteinzeug Fliesen – beständige Allrounder

Feinsteinzeug Fliesen erhalten ihren Namen durch das Material aus dem sie bestehen, dem Feinsteinzeug (FSZ). Das FSZ bildet zusammen mit Grobsteinzeug eine Unterklasse keramischer Massen – das Steinzeug.
Steinzeug wird, genau wie Porzellan, mittels eines Sinterungsprozesses hergestellt.

Feinsteinzeug – eine kleine Materialkunde:

Das Sintern ist – vereinfacht und verkürzt dargestellt – ein Prozess, bei dem sich einzelne Bestandteile unter hohem Druck und bei starker Erwärmung miteinander verbinden. Das so hergestellte Produkt ist extrem kompakt und seine Oberfläche nahezu porenfrei. Es ist folglich auch kaum fähig zur Wasseraufnahme.

Feinsteinzeug qualifiziert sich durch eben diese Herstellungsart und durch seine spezielle Zusammensetzung in besonderer Weise als Material für Fliesen. Auch wenn es (noch) keine verbindliche Norm für die konkrete Zusammensetzung von Feinsteinzeug Fliesen gibt, bestehen diese in der Regel hauptsächlich aus Mineralien, Kaolin, Feldspat und Ton.

©Fotolia – Jamrooferpix

Feinsteinzeug Fliesen – robuste Allrounder für Innen und Außen

Die verschiedenen Bestandteile der Feinsteinzeug Fliesen verhalten sich im Zuge der Herstellung so, dass die resultierende Oberfläche eine extrem niedrige Porosität aufweist. Verantwortlich hierfür ist vor allem der Anteil des Rohstoffes Feldspat. Die produzierte Fliese kann nach Fertigung also nahezu kein Wasser mehr aufnehmen. Je nach Qualität der Herstellung werden sogar Werte erreicht, die unter 0,05% Wasseraufnahme liegen. In solchen Fällen wird auch von einer Frostbeständigkeit gesprochen. Dies macht die Feinsteinzeug Fliese neben ihrem Einsatz in Küchen und Feuchträumen wie Bädern auch für den Außenbereich sehr attraktiv.

Produktionsfrisch, also in unglasierter Form, überzeugt die Feinsteinzeug Fliese neben ihrer geringen Porosität vor allem durch eine langfristige Abriebbeständigkeit und eine hohe Bruchfestigkeit. Sie ist ein sehr beständiger und strapazierfähiger, natürlicher Bodenbelag. Aufgrund ihrer Eigenschaften eignet sich die Fliese für nahezu jede Anwendung im Außen- und Innenbereich. Sie kann sowohl als Boden- und Wandbelag, als auch als Treppen- oder Fassadenverkleidung eingesetzt werden.

Warum steht man auf Feinsteinzeug Fliesen?

Feinsteinzeug Fliesen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Zuge der gesteigerten Nachfrage werden Feinsteinzeug Fliesen aktuell in den verschiedensten Formaten und Stärken angeboten. Unglasierte Feinsteinzeugfliesen sind dabei in ihrem Design jedoch relativ eingeschränkt. Einige Variationen können zwar über die Zugabe von gefärbtem Keramikpulver erreicht werden, vielfältiger sind die Fliesen jedoch in glasierter oder bedruckter Form.
Glasur und Druck ermöglichen vor allem eine extreme Design-Vielfalt. Es können etwa verschiedene Hölzer, Steine, Stoffe oder sogar Metalle imitiert werden, sodass deren Optik sich mit den funktionalen Eigenschaften des keramischen Materials, beispielsweise seiner Wärmeleitfähigkeit verbindet. Einziger nennenswerter Nachteil einer Glasur ist die damit einhergehende Abnahme der Rutschfestigkeit der Fliesenoberfläche.

Feinsteinzeug Fliesen mit den richtigen Möbelgleitern schonen

Feinsteinzeug Fliesen mögen zwar besonders robust und langlebig sein, zum Schutz empfiehlt es sich dennoch vor allem häufig benutzte und schwere Möbel mit Gleitern auszustatten. Dies geschieht bestenfalls schon beim Aufbau bzw. der Anschaffung. Je nach Art der Feinsteinzeug Fliese (un-/ glasiert, un-/ poliert) und des betroffenen Möbels, sollte der richtige Gleiter stets individuell gewählt werden.

Filz Möbelgleiter haben den Vorteil, dass sie günstig, einfach zu montieren und leicht auszuwechseln sind. Möbel lassen sich mit Filzgleitern auf einer Feinsteinzeug Fliese leicht und leise verschieben. Für Hausstaub-Allergiker sind diese Gleiter jedoch unter Umständen weniger geeignet. Auf der faserigen Struktur des Filzes können sich schnell Haare, Staub und andere Verunreinigungen ansammeln.

Wenn der Designboden nicht zu Kratzern neigt, sind PTFE-Möbelgleiter die bessere Alternative. Diese nehmen nicht nur keinen Schmutz auf, sie sind auch extrem gleitfähig und einfach zu reinigen. Dadurch, dass sie sich durch ihre Kunststoffschicht Polytetrafluorethylen, besser bekannt unter dem Handelsnamen Teflon®, so gut wie gar nicht abnutzen, müssen sie über Jahre hinweg nicht ausgewechselt werden. Das schont den Geldbeutel und sorgt für ein langanhaltend angenehmes Wohngefühl.

Ob und inwiefern eine Feinsteinzeug Fliese zu Kratzern neigt und welche Gleiter sich im individuellen Fall jeweils am Besten eignen?
Fragen hierzu beantworten wir gerne in den Kommentaren!

Vinylboden – ein herrlich unkomplizierter Fußbodenbelag

Eine vielfältige Designauswahl, zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, leichte Pflege sowie seine einfache Montage machen Vinylboden zum unkompliziertesten Fußbodenbelag überhaupt.

Verlegen lässt er sich entweder kinderleicht mit einem Klick-System oder (selbst-)klebend. Durch seine geringe Aufbauhöhe von nur 2 bis 2,5mm ist er sowohl für eine Erstverlegung in Neubauten als auch bei Renovierungen ideal geeignet, da er – selbst wenn man ihn beispielsweise über Laminat verlegt – die Raumhöhe kaum beeinflusst. Vinylboden ist zudem bekannt als PVC-Boden oder Designboden. Während PVC einen eher schlechten Ruf genoss, unter anderem weil früher gesundheitsgefährdende Weichmacher benutzt wurden, erfreut sich der Vinylbodenheutzutage an großer Beliebtheit. Die gesundheitsgefährdenden Zusätze wurden durch schadstofffreie Weichmacher nach EU-Richtlinien ersetzt, die auch in Kinderspielzeug oder medizinischen Bereichen eingesetzt werden.

Vinylboden verlegen
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Individueller Boden nach persönlichem Geschmack
Sein Material besteht größtenteils aus widerstandsfähigen Kunststoff, optisch gesehen kann der Designboden aber täuschend echt als Holz-, Stein- und Fließenboden durchgehen, je nachdem für welches Aussehen sich der Käufer entscheidet. Der Auswahl von Farbe, Design sowie Struktur des Vinylbodenbelags sind keine Grenzen gesetzt. Vorteile zum Naturboden sind nicht nur die zahlreichen Möglichkeiten zur individuellen Raumgestaltung, sondern auch die deutlich günstigeren Anschaffungskosten bei gleichzeitig hoher Langlebigkeit und großer
Robustheit.

Für alle Räume geeignet
Im Gegensatz zu Parkettboden ist Vinylboden äußerst strapazierfähig, weshalb er schon seit langem DER Bodenbelag schlechthin in der Gastronomie und im öffentlichen Bereich ist. Doch auch im Eigenheim wird der Vinylboden immer gefragter, denn er ist durch sein nachgiebiges, weiches Material gelenkschonend, geräuschdämmend und fußwarm. Egal ob in Holzoptik im Wohnzimmer, in Steinoptik in der Küche oder sogar als Fließenimitat im Bad – Vinyl ist wegen seiner feuchtigkeitsabweisenden Oberfläche an jedem Ort die perfekte Wahl. Regelmäßiges staubsaugen und wischen genügen ihm als Pflege, er muss weder geölt noch poliert werden.

So bleibt der Designboden lange schön:
Vinylboden ist zwar besonders robust, zum Schutz empfiehlt es sich dennoch, häufig benutzte und schwere Möbel mit Möbelgleitern auszustatten. Am besten ist es, die Gleiter schon beim Aufbau von neuen Möbeln anzubringen, so dass beim Bewegen oder Verschieben kein Risiko eingegangen wird, den Boden zu verkratzen. Zum Schutz von Vinylbodenbelag eignen sich insbesondere Filzgleiter oder PTFE-Möbelgleiter.

Filz Möbelgleiter haben den Vorteil, dass sie günstig, einfach zu montieren und leicht auszuwechseln sind. Die Möbel lassen sich mit Filzgleitern auf der glatten Oberfläche des Vinyls leichter und leiser verschieben, als ohne. Für Hausstaub-Allergiker sind sie eher ungeeignet, denn auf ihrer faserigen Struktur sammeln sich schnell Haare, Staub und andere Verunreinigungen. Wenn der Designboden also nicht zu Kratzern neigt, sind PTFE-Möbelgleiter die bessere Alternative. Diese nehmen nicht nur keinen Schmutz auf, sie sind auch extrem gleitfähig und einfach zu reinigen. Dadurch, dass sie sich durch ihre Kunststoffschicht Polytetrafluorethylen, besser bekannt unter dem Handelsnamen Teflon, so gut wie gar nicht abnutzen, müssen sie über Jahre hinweg nicht ausgewechselt werden. Das schont den Geldbeutel und sorgt für ein langanhaltend angenehmes Wohngefühl mit einem kratzfreien Designboden.